Pilotprojekt sorgt für Aufsehen
Seit 1. Februar läuft in Friedrichshafen das Projekt „Selbstbestimmtes Leben" Im Innovationshaus der Fränkel AG in der Saint-Dié-Straße wird dank modernster T-City-Kommunikationstechnologie eine Vielzahl von Dienstleistungen angeboten, die selbstbestimmtes Leben bis ins hohe Alter ermöglichen. Prominenz aus Deutschland und die internationale Presse loben das Pilotprojekt in höchsten Tönen. Als Kanzlerin Angela Merkel im Frühjahr am Bodensee weilte, hatte sie sich bereits äußerst lobend über das Kooperationsmodell zwischen der Fränkel AG und T-City geäußert. Kein Wunder, schließlich gehört die Bewältigung des demografischen Wandels zu den größten Aufgaben der Politik. Auch Telekom-Chef René Obermann war erst kürzlich in Friedrichshafen, um sich einen persönlichen Eindruck vom Verlauf des gemeinsamen Projektes zu verschaffen. Ebenso wie die zahlreichen internationalen Journalisten zeigte sich der Vorsitzende der Telekom AG von den Angeboten und der Nutzung der Dienstleistungen und Services sehr angetan. Die insgesamt 19 Mietparteien in dem Mehrgenerationenhaus können über einen Touchscreen-Bildschirm verschiedenste Serviceleistungen anfordern: Am Morgen frische Brötchen, mittags ein Mittagsmenü oder abends eine Pizza – ein kurzer Druck mit der Hand auf den Bildschirm und die Bestellung landet beim Lieferanten. Ein Medikament von der Apotheke, notärztliche Versorgung, das Neueste aus der Schwäbischen Zeitung oder die Abfahrt des nächsten Zugs oder Busses – per Touchscreen kein Problem. „Das ist mal ein gutes Beispiel für Umsetzung von Theorie in die Praxis", lobt Wolfgang Korne, leitender Redakteur des österreichischen e-media Magazins. Dieser Meinung schließen sich Journalisten aus Rumänien, Ungarn und Tschechien in ihren Artikeln an. |