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Neubau Stadtwerke Ulm - Voll im Soll

Umfangreiche Altlastenentsorgung hin, regenreicher Hochsommer her: Der Neubau des Verwaltungsgebäudes der Stadtwerke Ulm (SWU) liegt
voll im Zeitplan. Ende Juli wurde der Grundstein für den Bau der neuen SWU-Zentrale gelegt.

SWU-Geschäftsführer Matthias Berz, Peter Buck, Geschäftsführer der Betreibergesellschaft IVU GmbH & Co.KG, Ulms Oberbürgermeister Ivo Gönner und Bauunternehmer Matthäus Schmid strahlten bei der Feierstunde rund um die Grundsteinlegung um die Wette. Dazu hatten sie auch allen Grund: Die Bauarbeiten an der Ecke Karlstraße/Neutorstraße haben seit dem Aushub Mitte April gehörige Fortschritte gemacht. Die Tiefgarage ist so gut wie fertig gestellt, in Bürogebäude 1 und 6 stehen bereits die untersten zwei Geschosse.

„Im Zuge dieses imposanten Neubaus wird sich das Gesicht des gesamten Quartiers äußerst positiv verändern“, versprach Matthias Berz auch mit Blick auf den geplanten Vorplatz der neuen Stadtwerke-Zentrale. „Blühende Bäume und Wasserspiele werden sich in den versetzt angeordneten Glasfronten der dahinter liegenden fünfstöckigen Kubaturen widerspiegeln“, frete sich der SWU-Geschäftsführer schon auf die Fertigstellung im Winter 2012/2013.

„Wir liegen nach wie vor im Zeitplan“, so Peter Buck, Vorstand der Fränkel AG
und Geschäftsführer der IVU GmbH & Co. KG, einem Schwesterunternehmen,
das den SWU-Bau finanziert und später auch betreiben wird. Dass man zeitlich so gut im Rahmen liegt, ist angesichts der umfangreichen Altlastenentsorgung im Erdreich keineswegs selbstverständlich. Mit einem technologischen Geniestreich hat die IVU GmbH & Co. KG der Beseitigung der Altlasten zugleich einen äußerst positiven Nebeneffekt abgerungen: Das unter dem 6.500 Quadratmeter großen Grundstück befindliche Grundwasser muss in einem langjährigen Prozess – mittels Filterung – von Rückständen befreit werden. Dafür wird das Wasser 20 Jahre lang über Pumpen bewegt werden. „Diese Zirkulation machen wir uns bei der Gebäudeklimatisierung zu Nutze“, beschreibt Peter Buck. Über ein weitverzweigtes Rohrnetz wird das Wasser durch die Betonwände und -decken geführt. „Mit dieser Betonkernaktivierung können wir die Räume im Winter beheizen und im Sommer kühlen.“ Damit ist das größte Investitionsprojekt in der Geschichte der Fränkel-Unternehmen auch hinsichtlich der Energieerzeugung und Energienutzung ein richtungsweisendes Vorzeigemodell.

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